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Glückslos bringt 96 nach Ahlten

Fußball: Profis der Roten kommen am 2. September zum Freundschaftsspiel auf die TSG-Anlage

Von Olaf Kupfer

Der Anruf kam vom Kegelbruder. Und er war willkommen. Als Karl-Heinz Rübensaat, Trainer der Bezirksklassen-Kicker der TSG Ahlten, hörte, dass sein Team von der „Neuen Presse“ für ein Freundschaftsspiel gegen Hannover 96 ausgelost wurde, war die Freude groß.

„Ich habe gleich an die Jungs gedacht. Und daran, dass sie sich diesen Leckerbissen richtig verdient haben, nachdem sie eine so tolle Rückrunde gespielt haben“, sagte Rübensaat. Der Trainer hatte seinen Vorgänger Dirk Schrader am achten Spieltag der vergangenen Saison abgelöst und mit einer furiosen Rückrunde (28 Punkte) frühzeitig Die Klasse gesichert. Jetzt verfügt die TSG, die zumeist aus dem eigenen Nachwuchs rekrutiert, über eine junge Mannschaft.

Schon am 2. September um 18 Uhr werden Mertesacker, Brdaric, Hashemian, Lienen und Co. in Ahlten auflaufen. Der Termin ist vom Veranstalter vorgegeben – jetzt ist es an den TSGlern die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. „Wir schaffen das, keine Frage. Wir sind hier sehr flexibel“, ist der Coach überzeugt. Das Los hätte kaum einen Besseren erwischen können. Die TSG verfügt über eine Sportanlage, um die der Verein laut Rübensaat von vielen anderen Klubs beneidet werde. „Da passen notfalls auch 5000 Zuschauer drauf“, sagt der Trainer lächelnd, der sich an einen derartig attraktiven Vergleich kaum erinnern kann. „Vor vielen Jahren hatten wir mal den damaligen Zweitligisten Arminia Hannover hier.“ Aber das, sagt Rübensaat, sei mit dem Glückslos vom Donnerstagabend wohl kaum zu vergleichen.
Recht hat er. Vor Ahlten stehen „rote“ Wochen.