Pastor erzählt BlondinenwitzeDer beliebte Bauernfaslabend lockt 160 Besucher ins Schützenhaus AhltenDie Ahltener Tradition ist lebendig: 160 Gäste haben auf Einladung von Ortsbürgermeister Jürgen Kelich den Bauernfaslabend zum Abschluss der Karnevalszeit gefeiert. Von Katerina Jarolim-Vormeier Ahlten. Einen Tag nach Rosenmontag „fasln“ die Ahltener: Derbe Sprüche und Blondinenwitze sind dann erlaubt. Jürgen Kelich hatte zum beliebten Bauernfaslabend ins Schützenheim geladen und erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die alten Sitten: Mit Masken vor dem Gesicht zogen junge Männer früher von Hof zu Hof und sammelten Wurst, Speck und Eier. Vor Beginn der Fastenzeit feierten jetzt insgesamt drei Frauen – Bürgermeisterin Jutta Voss, Ortsratsmitglied Martina Schuster und Stadtplanerin Karin Heitmüller – und 157 Männer die letzte Nacht der Faschingszeit mit einem Hammelessen. Dabei gab es zwar auch sachliche Informationen wie die von Baudezernent Burkhard Pietsch und Karin Heitmüller zum Bebauungsplan Wiesengrund. Aber den Schwerpunkt bildeten eher humoristische Beiträge wie die Vorstellung der reisenden Männer-Erfahrungsgruppe Ahlten (MEGA). In Erinnerungen schwelgten viele der Gäste bei einem von Siegfried Sucker 1970 gedrehten Film. Er zeigte die erste Ahltener Fußball-Damenmannschaft und das Schützenfest mit seinem damaligen König Jürgen Hildebrand. Die 36 Jahre alten Aufnahmen riefen großes Gelächter hervor. Dass Pastoren nichts Menschliches fremd ist, offenbarte Henning Runne: „Ich gehöre zu den ganz Normalen, die auch den Sünden erliegen“, gestand der Seelsorger und erzählte einen Blondinenwitz nach dem anderen. Auch Rolf Madel, Leiter des Eon-Netz-Betriebszentrums Lehrte, hatte derbe Sprüche auf den Lippen und warb gleichzeitig um Wohnraum in Ahlten für seine neuen Mitarbeiter. |
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