Post zieht in BlumengeschäftNeue Agentur an der Straße Zum Großen Freien soll am 12. Juni ihre Arbeit aufnehmenDie Post hat einen neuen Betreiber für ihre Agentur in Ahlten gefunden. Sigbert Ewald, Inhaber von Ihssens Blumenhof an der Straße Zum Großen Freien, übernimmt vom 12. Juni an in seinem Laden den Postservice. Von Achim Gückel Ahlten. Ortsbürgermeister Jürgen Kelich ist erleichtert: „Mit dieser Lösung können wir sehr zufrieden sein“, sagt er und spricht von einer „guten Zusammenarbeit mit der Post“. Es habe mehrere Bewerber für die Agentur gegeben. Dass der Blumenladen nun den Zuschlag bekommen habe, biete gleich mehrere Vorteile. „Es gibt nun einen behindertengerechten Zugang zur Post“, sagt Kelich. Außerdem werde Ewald voraussichtlich eine Mitarbeiterin der früheren Agentur übernehmen, die zufällig auch eine Ausbildung zur Floristin hat. Und schließlich liege der Standort zentral im Dorf und sei von überall her gut erreichbar. Ende März hatte, wie berichtet, die alte Postagentur an der Wöhlerstraße ihre Türen geschlossen. Die Inhaberin hatte wegen der psychischen Belastung nach drei Raubüberfällen auf ihren Laden das Handtuch geworfen. Weil es sich dabei um eine außerordentliche Kündigung handelte, die die Post AG unvorbereitet traf, stand Ahlten plötzlich ohne eine Postagentur da. „Wir haben versucht, die postlose Zeit so schnell wie möglich zu beenden. Das ist uns dank der Mithilfe des Ortsbürgermeisters auch gut gelungen“, sagt Maike Wintjen, Pressesprecherin der Post AG. Trotzdem sei es nicht möglich, die Agentur schon in den nächsten Tagen zu eröffnen. Zunächst stünden noch Umbauten in dem Blumengeschäft an. Unter anderem werde ein sogenanntes Verkaufsmodul installiert. An der Fassade müssen außerdem noch Hinweisschilder auf die neue Postagentur angebracht werden. Die neue Servicestelle der Post wird nach Wintjens Angaben vom 12. Juni an montags bis freitags von 8 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr geöffnet sein. Postbankdienste versieht sie nicht. „Das ist allerdings ein Nachteil“, sagt Ortsbürgermeister Kelich. |