Empfang in historischer Kulisse

Ahlten startet mit vielen Projekten ins Neue Jahr

Der Neujahrsempfang im größten Ortsteil der Stadt Lehrte hat am Freitagabend ein besonderes Flair gehabt. Er wurde von der Schlemmschen Familienstiftung ausgerichtet. 77 Gäste trafen sich zunächst im Hause Schlemm zum Sektempfang und beendeten den Abend dann in den Kleifeldstuben.

Von Sybille HeineAHLTEN. Viele Gäste kannten das Haus, das um 1730 errichtet wurde und seit 1791 im Besitz der Familie Schlemm ist, bisher nur von außen. Reinalt Schlemm, der die Stiftung gemeinsam mit seinem Bruder Holger vertritt, gab einen kurzen Bericht über die Geschichte des Junkernhofes, der von 1986 bis 2003 nach und nach saniert wurde. Das Gut ist Treffpunkt für die Familie Schlemm. In diesem Jahr kommen etwa 50 Verwandte aus ganz Deutschland. Während der übrigen Zeit des Jahres steht die obere Etage des Hauses mit dem imposanten Rokoko-Ofen allerdings leer.

Lehrtes Bürgermeisterin Jutta Voß hatte für die Ahltener eine gute Nachricht: Sie stellte in ihrer kurzen Ansprache eine einvernehmliche Lösung für die Verwaltungsnebenstellen in Aussicht. Die Anwohner der Birkenstraße müssten für den Straßenausbau allerdings mit Mehrkosten von fünf Prozent rechnen, sagte sie. Darüber hinaus seien für Ahlten mehrere Projekte auf den Weg gebracht worden: das Baugebiet Wiesengrund, der Bau einer Kläranlage, eines Jugendzentrums und Gemeinschaftshauses sowie die Sanierung der Straße Zum Großen Freien.

Ortsbürgermeister Jürgen Kelich lobte in seinem Jahresrückblick insbesondere die Arbeit der Feuerwehr, die durch Unfälle auf der A 2 im vergangenen Jahr besonders viel zu tun hatte. Er ehrte Marlis Müller, Gabi Lönink, Rosi Knobloch, Christoph Bock und Peter Hagendorf für ihre Verdienste im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und beim DRK. Mit der Umgestaltung des Barnstorfplatzes und dem Straßenbau werde sich der Ortsrat in den nächsten Monaten beschäftigen, stellte Kelich in Aussicht.