Vier Vorschläge für Jugendplatz

Suche hat begonnen: Ahltener Ortsrat hat junge Leute nach ihren Wünschen gefragt

Auch Ahlten soll künftig einen Jugendplatz bekommen: Auf der Suche nach einem Standort hat der Ortsrat Jugendliche nach ihren Wünschen befragt. Vier mögliche Standorte wurden vorgeschlagen.

Von Renate Brämer

Textfeld: Junge Ahltener haben auch ein Areal hinter den Park-and-ride-Plätzen am Bahnhof für einen Jugendplatz vorge-schlagen. Brämer
Ahlten. „Mit einer frühen Umfrage unter den jungen Leuten wollten wir Konflikte um den Standort von vornherein vermeiden“, sagte Ortsbürgermeister Jürgen Kelich in Anspielung auf die Unstimmigkeiten um den geplanten Jugendplatz in Arpke. Dort hatten Jugendliche den vorgesehenen Platz am Ortsrand ebenso abgelehnt wie der Reitverein.

Zwar sollen zunächst in der Kernstadt und in Arpke zwei Jugendplätze entstehen. Doch könne Ahlten eventuell schon 2009 nachziehen, sagte Kelich. Das Ortsratsmitglied Dirk Lauenstein hatte sich deshalb unter den jungen Ahltenern umgehört. Sie schlugen vier denkbare Standorte vor, unter anderem einen Bereich an der Neuen Wiese nahe den Tennissportlern. Auch ein Areal an der Planetenstraße gegenüber dem Friedhof sei genannt worden, sagte Kelich. Dritter Vorschlag ist eine eingegrünte Nische mit einer Bank in der Feldmark in Verlängerung der Birkenstraße. Ein Areal am Misburger Weg hinter den Park-and-ride-Plätzen am Bahnhof wurde ebenfalls für einen Unterstand mit Sitzgelegenheit ins Spiel gebracht.

„Ich begrüße, dass wir jetzt eine Diskussionsgrundlage haben – wir wollen den Jugendlichen ja keinen Standort von oben herab aufdrücken“, sagte der Ortsbürgermeister. Auch die Anwohner sollten rechtzeitig einbezogen werden und zur Meinungsfindung beitragen. Denn Kollisionen zwischen den Generationen sollten vermieden werden. „Öfters sorgen Lärm beim derzeitigen Jugendtreff in der Pfarrstraße sowie nächtliches Fußballspiel auf dem Barnstorfplatz für Ärger“, sagte Kelich. Wichtig sei, dass Regeln für die Nutzung des künftigen Jugendplatzes erarbeitet würden.

Quelle: Anzeiger für Lehrte und Sehnde vom 27.05.2008