Neue Kläranlage für 3,5 Millionen

Die Ahltener Klärteiche können die zunehmende Belastung nicht mehr allein bewältigen

Ahlten ist in den vergangenen Jahren durch neue Baugebiete erheblich gewachsen. Das kostet jetzt Geld: Rund 3,5 Millionen Euro müssen die Stadtwerke für die Erweiterung der Kläranlage aufwenden.

Von Thomas Böger

Ahlten. Vor 20 Jahren wurde die auf 5000 sogenannte Einwohnerwerte ausgelegte Teichkläranlage errichtet. Inzwischen hat sie aber aus Haushalten und Betrieben eine Last zu bewältigen, die 7000 Einwohnerwerten entspricht. Deshalb soll sie nun grundlegend umgerüstet und auf eine Kapazität von fast 10 000 Einheiten erweitert werden.

Nach dem Entwurf eines Ingenieurbüros werden dafür zwei kreisrunde Kombibecken neu gebaut. Sie bestehen aus einem äußeren Belüftungs- und einem inneren Nachklärteil. Zusammen fassen sie rund 9000 Kubikmeter Wasser. Erforderlich ist außerdem ein Schlammsilo mit einem Fassungsvermögen von 560 Kubikmetern. Ein Sand- und Fettfang einschließlich einer Sandwaschanlage, ein Rücklaufschlammpumpwerk, eine Gebläsestation und ein Maschinenhaus müssen ebenfalls neu errichtet werden. Außerdem wird das Betriebsgebäude umgebaut und bekommt eine neue Heizung.

Wenn die neue Anlage in Betrieb geht, wird einer der bisherigen Belüftungsteiche aufgehoben, und die Fläche wird als Ausgleich für die nötigen Versiegelungen rekultiviert.