Ahltener Musikanten erobern die Fränkische SchweizAuftritt in einem bayrischen Pflegeheim berührt die SpielleuteAhlten. Das malerische Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz ist das Ziel der Ahltener Musikanten gewesen. Diese bayerische Region liegt im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Im kleinen Dorf Muggendorf in unmittelbarer Nähe zur grün schimmernden Wiesent bezogen die Musikanten zusammen mit zahlreichen mitgereisten passiven Mitgliedern für die nächsten sechs Tage ihr Quartier. In den nächsten Tagen konnten sich die Musikanten und ihr Anhang davon überzeugen, dass sich die Wälder und Höhenzüge der Fränkischen Schweiz als Wanderparadies ganz besonderer Prägung durch abwechselungsreiche Landschaftsformen auszeichnen. Als historisches Bauwerk mit besonderem geschichtlichen Hintergrund besichtigten die Musikanten die Burg Greifenstein bei Heiligenstadt, die dem Geschlecht der Grafen von Stauffenberg gehört. Dessen Vertreter Claus Schenk Graf von Stauffenberg erlangte als hingerichtetes Mitglied des NS-Widerstandes traurige Berühmtheit. Zu den Glaubensbrüdern der von Hitler mit fanatischem Hass verfolgten Juden gehörte auch der Spielwarenfabrikbesitzer Ignaz Bing (1840 bis 1918), der 1905 in der Fränkischen Schweiz die als eine der schönsten Tropfstein-Galeriehöhlen Deutschlands geltende, nach ihm benannte Binghöhle entdeckte. Diese wählten die Musikanten unter vielen anderen Sehenswürdigkeiten für einen Besuch aus. Die Heimatstadt Bings, Nürnberg, war neben Bamberg und Rothenburg ob der Tauber Ziel einer größeren Städtetour. Besondere Freude bereitete den Musikern ihr Konzert in einem Pflegeheim des bayerischen Roten Kreuzes in Muggendorf, bei dem sie sich von dem freundlichen Empfang der Heimbewohner und des Pflegepersonals schnell inspirieren ließen und eine stimmungsvolle Parade vorlegten |
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