Politik fordert mehr Bürgerbüros

Verwaltungsnebenstellen in den Ortschaften sollen technisch aufgerüstet werden

Mehr Service für die Bürger: Alle sieben Verwaltungsnebenstellen sollen nach dem Willen der Kommunalpolitiker technisch zu kleinen Bürgerbüros aufgerüstet werden.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Lehrte/Hämelerwald. Nun liegen zwei Konzepte vor, den Bürgerservice in Lehrte zu optimieren: Die Verwaltung hatte, wie berichtet, zwei Bürgerbüros in Ahlten und Hämelerwald vorgesehen, mit gleichzeitiger Schließung der Nebenstellen in Aligse, Arpke, Immensen Sievershausen und Steinwedel. Dagegen wollen die Parteien aller Lehrter Nebenstellen stärken.

„Wir wollen, dass die technischen Voraussetzungen und die Qualifikationen in allen sieben Verwaltungsnebenstellen so verbessert werden, dass die Bürger in den Ortsteilen vor Ort bedient werden können“, erklärt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Burkhard Hoppe. Wenn die Stadtverwaltung ihre kompletten Leistungen bürgernah und kundenorientiert anbieten wolle, sei das nur konsequent, sagt Hoppe.

Für die Erhaltung der Anlaufstellen sprach sich auch der CDU Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Deneke-Jöhrens aus. Der Ahltener Ortsbürgermeister Jürgen Kelich habe die für eine technische Verbesserung anfallenden Kosten überprüft und sei zu anderen Ergebnissen als die Verwaltung gekommen.

Die Nebenstellen sollen künftig außerdem über das Schulangebot, Tagesmütter, Kindergärten altengerechtes Wohnen und örtliche Vereine informieren. Für einen entsprechenden Antrag der SPD votierte der Ortsrat Hämelerwald am Mittwochabend einmütig